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Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. Otter lebte an einem Fluß, an dem es längst keine Otter mehr gab. Er war sehr vorsichtig. Freiheit bedeutete, daß man sich die Fische selber fangen mußte. Dabei konnte man anderen ins Gehege kommen. Wo er aufgewachsen war, war er gefuttert worden. Seine Mutter hatte ihm und den Geschwistern beigebracht, daß es auch unter den Menschen mitfühlende und vernünftige gab. Aber alle Otter wußten, wer ihnen das Leben an ihrem angestammten Fluß unmöglich gemacht hatte. Und so war Otter Menschen gegenüber ziemlich scheu. Nicht einmal ihre Sprache hatte er gelernt. Auch rührte er sich tagsüber kaum aus seiner Höhle. Einer gut geschätzten Höhle, die sich unter den Wurzeln einer mächtigen Weide im Lehm des Flußufers befand. Und abends, wenn Otter seine breite Nase durch die Halme der Böschung streckte, bekam er höchstens einen der Rucksackträger zu Gesicht. Die stolpertern immer wieder, weil sie durch zwei Röhren in die Bäume schauten, während der Auwald ihnen seine Äste in den Weg schob.
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 4638 (1 egz.)
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