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Vorwort Der vorliegende Band enthält die Vorträge und Referate der drei letzten Symposien zur Volkserzählung, die sich vor allem mit stoff- und motiv-geschichtlichen Themen im Kulturvergleich befaßten. Das letzte Symposion bot zudem Anlaß zu einem kleinen Jubiläum, denn es bedeutete, daß sich eine kleine Schar von Erzählforschern, Philologen, Ethnologen und Historikern zum zehnten Mal gewissermaßen am runden Tisch traf und diskutierte. Im Rahmen dieses Symposions wurde in einem Festakt in der Deutschordens-Kommende auf dem Ritten oberhalb von Bozen des polnisch-englischen Ethnologen Bronislaw Malinowskis gedacht und an seinem Haus, in dem er jahrzehntelang den Sommer verbrachte, eine Gedenktafel angebracht. Die Reden und Vorträge, die bei dieser Gelegenheit gehalten wurden, sind im vierten Abschnitt am Schluß des Bandes abgedruckt. Die beiden Symposien der Jahre 1991 und 1992 standen unter dem Thema „Romanisch-deutsche Kulturkontakte in der Volkserzählung", was auch zugleich das Thema des ersten Abschnitts bildet. Hier sind Beiträge zur französischen, spanischen und vor allem italienischen Volkserzählung in ihrem Verhältnis zur deutschsprachigen Erzähltradi-tion versammelt. Dabei reicht der zeitliche Rahmen von der Renais-sance bis zur gegenwärtigen Volksüberlieferung und vom barocken Pre-digtexempel bis zur Volkssage des 19. / 20. Jahrhunderts. Im zweiten Abschnitt des Bandes sind Beiträge, die sich mit der regionalen Überlieferung von Volkserzählungen und ihrer Bedeutung im inter-nationalen Kontext beschäftigen, zusammengefaßt. Insbesondere das Problem der literarischen Fixierung mündlich aufgezeichneter Erzählstoffe und der Rückkoppelung durch Märchen- und Sagenbücher wird hier behandelt. Am Beispiel regionaler Legendenbildung wird ein wesentlicher Impuls für die Lokalgeschichte sichtbar. Im dritten Teil werden einzelne Motive und Stoffe der Volkserzählung in exemplarischer Weise unter vergleichendem Aspekt behandelt. Dazu gehören die Volksbuchstoffe von Melusine und Griseldis und einige weitere Erzählstoffe wie die Schwankerzählung von der alten Frau, die vorsichtigerweise auch dem Teufel eine Kerze opfert, wenn sie in der Kirche ist, da sie nicht weiß, wem sie im Jenseits begegnen wird. Andere Fragestellungen betreffen Märchenstoffe in ihrem Verhältnis zur populären Druckgraphik bzw. die Gestalt der Hexe in der lokalen Werbung, ...
Pliki multimedialne:
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830(436)(091) O (1 egz.)
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