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Die hier erstmals publizierten Briefe zeigen Christine Lavant in einer prekären Lebensphase und geben Zeugnis von der unge-schützten Existenz der Klassikerin der Gegenwartsliteratur.
Christine Lavant und Ingeborg Teuffenbach treten in den Jahren 1948 und 1949 zueinander in Kontakt. In jenen Jahren des Kennenlernens schreibt Lavant eine Vielzahl von Briefen an Teuffenbach, die literarisch so ungemein dicht gestaltet sind, daß man die Dichterin darin greifen zu können meint. Später wechseln Ton und Innigkeit der Briefe. In den Briefen an Teuffenbach zeigt sich Lavant in oft selbstverletzender Schärfe. Sie berichtet der fernen Freundin von den kleinen Dingen des Alltags und den großen Fragen der Existenz. Immerwiederkehrende Themen der insistierenden Briefe sind: das Schreiben und das Verzweifeln darüber, die Sehnsüchte der Frau und der Künstlerin, die menschlichen Beziehungen und ihr Scheitern. Der sachkundige Kommentar und das Nach-Wort der Herausgeberin sollen als Verständnishilfe für ein Briefwerk dienen, dessen Lektüre erschüttert und neue Facetten Lavants offenbart. Im Juni 1948 verfaßte Christine Lavant einen literarischen Text für Ingeborg Teuffenbach, in dem sie von ihrer Kindheit und ihrer Entwicklung erzählt (er erschien 1996 im Otto Müller Verlag unter dem Titel „Die Schöne im Mohnkleid").
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. A 5195 (1 egz.)
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