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Das Kino überschreitet seit Anbeginn Grenzen: Es ist ein magischer Ort, wo die Gesetze und Regeln des geordneten Alltagslebens für kurze Zeit außer Kraft gesetzt werden. Und es wird deshalb von den Hütern der Moral auch seit Anbeginn bekämpft und mißbraucht - von Zensoren, Kirchenmännern, Politikern. Amos Vogels „Film als subversive Kunst" wurde in den frühen 70er Jahren geschrieben, erschien 1974 in der amerikanischen Original-Ausgabe und avancierte schnell zum „Kultbuch". Seine Beliebtheit verdankt sich einer einzigartigen Mischung: Vogels immense Kennerschaft des internationalen, nicht nur auf die USA beschränkten Avantgarde- und Undergroundfilms, verbindet sich mit einer großen Offenheit gegenüber anderen Formen des Kinos wie dem populären Unterhaltungsfilm bis hin zum pornographischen Film. „Film als subversive Kunst" schildert - mit Hilfe von über 300 erstaunlichen und seltenen Fotos - die vielfältigen Formen der Subversion, die im Film möglich geworden sind: durch die unverblümte Darstellung von Sex und Gewalt, Tod und Geburt, durch Blasphemie und politische Radikalität, durch künstlerische Innovation und Rebellion gegen althergebrachte Gestaltungsmittel. Die Palette der beschriebenen Filme und Regisseure reicht vom „Andalusischen Hund" bis zum „Letzten Tango in Paris". Amos Vogel verbindet in einzigartiger Form aufsehenerregende Klassiker und „verbotene" Raritäten zu einer großen Enzyklopädie des provokanten Kinos.
Pliki multimedialne:
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 5523 (1 egz.)
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