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„Die Begegnung mit ihr war ein großes Erlebnis für mich. Wie schön sie war mit dem olivfarbe-nen Gesicht und dem glatten weißen Haar und den brennenden Augen. Sie schickte mir ein Bild von Carl v. Ossietzky und einen Brief an sie aus dem Konzentra-tionslager. Ich nahm es als ein Zeichen ihrer Zuneigung ...”, schrieb Marta Feuchtwanger 1974 an den damaligen Herausgeber der „Weltbühne", Hermann Bud-zislawski. Ähnliche Faszination empfindet auch der Leser des Erinnerungsbuches, in dem die Lebensgefährtin des bekannten Antifaschisten und Friedensnobelpreisträgers anschaulich erzählt, wie in Zeiten innerer und äußerer Bedro-hung aus Liebe und gegenseitiger Achtung Mut und Standhaftigkeit erwachsen. Geboren in Indien, erzogen in den Vorurteilen und Konventio-nen der englischen Aristokratie, fällt es der jungen Frau nach ihrer Heirat und Übersiedlung aus England in Deutschland nicht leicht, an der Seite eines außergewöhnlichen Mannes neue Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln. Als Ossietzky 1927 die Leitung der „Weltbühne" übernimmt, werden die Anforderungen größer. Die rasche Faschisierung der Weimarer Republik wirft ihre Schatten auf die kleine Familie. Trotzdem begleitet Maud den Ge-fährten durch alle Phasen der Ver-folgung bis zum bitteren Ende. Die sehr persönlich gehaltene Darstellung seiner Frau macht un-ser Ossietzky-Bild um wesentliche Züge reicher. Ein Interview mit der Tochter Rosalinde v. Ossietzky-Palm, neu entdeckte Fotos, unbekannte Briefe, u. a. von Tucholsky und Toller, sowie Do-kumente aus dem Privatbesitz der Familie zeichnen die erweiterte Nachauflage aus.
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