337124
Książka
W koszyku
(dtv ; 10476)
Forma i typ
Przynależność kulturowa
Gatunek
Tytuł serii
Dtv
Doderer hat Die Dämonen als sein Hauptwerk angesehen; Umfang und Entstehungsdauer bestätigen diese Einschätzung. Seit Ende 1929 arbeitete Doderer an einem Romanprojekt unter dem Titel Dicke Damen, das nach einigen Jahren in Die Dämonen der Ostmark umbenannt wurde. In seinem Aufnahmeersuchen von 1936 an die Reichsschrifttumskammer beschreibt Doderer sein großes Romanprojekt unter anderem als Darstellung der „zerreißenden Naht“ (zwischen Juden und Nichtjuden), die sich (zu Ende der zwanziger Jahre) durch die Wiener Gesellschaft gezogen habe und die der Autor „schon infolge der Reinheit seines Blutes allüberall spürte“. Doderer vermerkt in besagtem Schreiben, er versuche, „dieses ‚Theatrum Judaicum‘ sozusagen in drei Stockwerken vorzuführen: auf der Ebene des familiären und erotischen Lebens, auf der Ebene der Presse und der Öffentlichkeit und endlich auf der Ebene der Wirtschaft in der Welt der großen Banken“.[2] Wolfgang Fleischer (* 1943), Doderers Biograph und letzter Sekretär,[ konstatiert hier angesichts der Tatsache, dass Doderer bei der Fertigstellung seines Romanprojekts einen Großteil seines Textes aus den dreißiger Jahren übernehmen konnte, „Das ‚Theatrum Judaicum‘“ sei „nicht eine schandbare ursprüngliche Fassung der ‚Dämonen‘, aus der später alles Anrüchige entfernt wurde“, sondern „entspreche durchaus der heute vorliegenden Fassung“. Circa 1936[ ieß Doderer das Projekt wegen konzeptioneller Schwierigkeiten liegen, die er erst nach seiner Abkehr vom Nationalsozialismus und der Hinwendung zum Katholizismus überwinden konnte. Er arbeitete dann zunächst den ausdrücklich als „Rampe“ zum Hauptwerk intendierten Roman Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre aus (entstanden v.a. 1946–48, erschienen 1951), bevor 1951–56 Die Dämonen vollendet wurden. Mit rund 1300 Seiten ist Die Dämonen um ein gutes Drittel umfangreicher als Die Strudlhofstiege. (Quelle:Wikipedia)
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. MPA 42, A 3948 (2 egz.)
Recenzje:
Pozycja została dodana do koszyka. Jeśli nie wiesz, do czego służy koszyk, kliknij tutaj, aby poznać szczegóły.
Nie pokazuj tego więcej