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Der Pfauenschrei : Gedichte / Christine Lavant. - Salzburg : Otto Müller, 1986. - 94 strony ; 20 cm.
„... Christine Lavant gehört schon heute zu jener kleinen Schwesternschaft deutscher Dichterinnen, deren Dasein in besonderer Weise durch Leiden und durch eine qualvoll wache Intelligenz geprägt wurde, zu der Droste, zu der Günderode ... Ein schmerzhaft klaffender Riß scheint ein Merkmal deutscher Dichterinnen zu sein. Voll, rund und heil wird das getroste Bild der Natur beschworen, aber aus dem scheinbar blühenden Busch des Gedichtes, das in Wirklichkeit einem Dornenstrauch gleicht, bricht die ganze Qual einer zwiespältig denkenden Seele hervor. In Schutthalden von Leiden wurzelt der Dornenstrauch. Einmal spricht Christine Lavant von der ,Nachfrucht wilder Leiden' ... Es ist der Lobgesang der Ohnmacht, der erniedrigten Schwäche. Das Paulus-Wort: ,Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig' ist geradezu ein Leitwort für die Gedichte der Christine Lavant, deren letzte Weisheit in einem Gedicht der Angst also lautet: ,Uns steht nur Gott bevor...`” Heinz Beckmann in „Rheinischer Merkur"
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. A 366 (1 egz.)
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