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Der Schein trügt / Thomas Bernhard. - Frankfurt am Main : Suhrkamp, 1985. - 112 strony ; 19 cm.
(Suhrkamp Taschenbuch ; 818)
Der Schein trügt ist ein zweiaktiges Drama von Thomas Bernhard von 1983. Der ehemalige Artist Karl und sein Bruder, der ehemalige Theaterschauspieler Robert, besuchen sich jeden Dienstag und Donnerstag. Keiner von beiden freut sich auf diese Treffen, jedoch führen sie diese Gewohnheit fort, anscheinend auch aus Mangel an anderen sozialen Kontakten. Der erste Akt spielt in Karls Wohnung an einem Dienstagabend, vor und während Roberts Besuch. Er beginnt mit einem lange Monolog Karls, der sich dabei ankleidet und rasiert. Robert trifft verspätet ein und beide unterhalten sich über ihr Leben, über verpasste Chancen und über Karls Lebensgefährtin Mathilde, mit der er 30 Jahre zusammengelebt hatte und die vor Kurzem gestorben ist.[1] Sie hat ihr Wochenendhäuschen nicht Karl, sondern Robert vermacht, worüber Karl verärgert ist. Karl möchte Mathildes Sachen nicht weggeben und auch die Wohnung nicht verändern. Der zweite Akt zeigt den darauffolgenden Donnerstagabend und den Gegenbesuch Karls in Roberts Wohnung; auch dieser Akt beginnt mit einem Monolog des Gastgebers vor dem Eintreffen des Gastes, dann setzt sich das Gespräch aus dem ersten Akt fort. Die Beziehung der Brüder ist ambivalent, geht von Zuneigung in Überdruss über. Oft reden die beiden weniger miteinander als nebeneinanderher.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. A 541 (1 egz.)
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