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Ausgehend vom Jahre 1914 wird exemplarisch die Geschichte der Proletarier Familie „Null“ aus dem Marktflecken „Nirgendwo“ in den Mittelpunkt gestellt. Dieser zentrale Gegenstand wird von hunderten weiterer, ausschließlich proletarischer Haupt- und Nebenfiguren begleitet, so dass auf über 3000 Seiten ein komplexes Bild einer historisch zwar fixierbaren, jedoch gleichzeitig einer teilweise mythologisierten Parallelwelt entsteht.< Ich habe diesen Roman nun zum 3. Mal begonnen zu lesen. Ich kann nur sagen: es ist das schwierigste Stück Literatur das mir jemals in die Finger geraten ist. Nicht nur weil der Roman mit 3.300 Seiten ein gigantisches Ausmaß hat, es ist vor allem die völlig verrückte Sprache. Die mittelalterliche Sprache des Simplizissimus Deutsch von Grimmelshausen list sich dagegen wie ein Comic Strip. Die Autorin verwendet nicht nur eine völlig verdrehte Grammatik, sondern zusätzlich eine Vielzahl von metaphorischen Namen und Begriffen die einem wie ein Brummkreisel durch den Kopf geht. Ein Kritiker nannte sie, glaube ich, mal eine Terroristin der Literatur; etwas harsch aber durchaus treffend. Trotzdem versprüht der Roman gerade wegen seiner komplexen Sprache einen großen Zauber und eine geheimnisvolle Aura.
Availability:
Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 830(436)-3 (1 egz.)
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