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In der vorliegenden Arbeit, die auf eine 1968 vorgelegte Disser-tation zurückgeht, habe ich Grillparzers Denken dargestellt, inso-weit es sich als philosophisches Denken, als Beitrag zum philoso-phischen Denken bezeichnen läßt. Der Zugang zu diesem Denken eröffnete — und bestimmte —sich mir zunächst aus der Lektüre der Unzeitgemäßen Betrachtun-gen von Friedrich Nietzsche — der kurz nach Grillparzers Tod ein aufmerksamer und sympathisierender Leser Grillparzers war. Meine Grillparzer-Lektüre wurde durch die Grillparzer-Lektüre motiviert, die ungefähr hundert Jahre vor mir wohl die erste von seiten eines philosophischen Kopfes gewesen ist. Nietzsches Lek-türe vermittelt so zwischen den Schriften Grillparzers und meiner viel nachträglicheren Lektüre. Die meisten Notizen Nietzsches zu Grillparzer finden sich in der Betrachtung »Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben«, die nun keineswegs klassi-sche Themen der Philosophie zum Inhalt hat, sondern eine Kritik des Zeitgeistes liefert, indem sie die eigentliche — oder angebli-che — Errungenschaft des 19. Jahrhunderts mit ihren eigenen Mitteln — mit der Historie, mit der Kritik, allerdings mit einer »politischen« Kritik — angreift.
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Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 1981 (1 egz.)
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