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Grillparzer repräsentiert die »öster-reichische Geistesverfassung« in un-überbietbarem Grad: das Universale gelangt in seiner Dichtung ebenso zur Gestaltung wie die ungebrochene Überlieferung eines halben Jahrtau-sends. Dabei ist es unerläßlich, die Widersprüche und die unauflöslichen Spannungen zu berücksichtigen, aus denen diese Dichtung hervorgeht. Sie bildet nicht den unmittelbaren Nieder-schlag von Erfahrungen und Konflik-ten, vielmehr begegnen sich in ihr Einbildungskraft und Kalkül, Bewußt-sein und Gefühl, prophetische Hell-sicht und Hypochondrie. Das Grill-parzer-Drama lebt nicht aus einem unbedingten Willen zum Ziel, viel-mehr bietet es eine Reihe eigenstän-diger Situationen. Anstelle verkürzen-der Folgerichtigkeit tritt ein Wissen um das Fragwürdige, um die wider-sprüchlichen Möglichkeiten, die sich hinter jeder Wirklichkeit verbergen, Wirklichkeiten wiederum, die sich als Illusionen entlarven. Die Dichtung Grillparzers gewinnt ein unnachahmliches Eigenleben, zugleich aber bildet sie den geometrischen Ort für die österreichische Dichtung aus Jahrhunderten. Vieles, was undurch-dringlich geblieben, hat die österrei-chische Dichtung seit 1900 unwillkür-lich schöpferisch ausgefaltet, differen-ziert und den Kreis des Verstehens erweitert.
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 2819 (1 egz.)
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