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(Europäische Hochschulschriften ; Bd.1384)
-Veni, vidi, vici-. Kurzestprosa gibt es seit der Antike. Den modernen Schriftsteller irritiert das traditionell dominante Lang-Erzahlen prinzipiell wegen dessen uberfrommer Klammerung an die Narration. So versucht man einerseits, den Roman im Geiste des Essayismus umzuwandeln, und andererseits, Kurz- und Kurzestgeschichten zu schreiben. Die dem -Grossen- verfallene philologische Fachwelt stolziert oft ignorant an den literarischen Bagatellen vorbei und wird nun von Thomas Bernhard, Elias Canetti, Erich Fried u.a. eines Besseren belehrt. Als literarhistorische Notwendigkeit ist die Kurzestgeschichte hochst flexibel, spielerisch und ketzerisch. Wie Franz Kafkas -Kreisel- chiffrenhaft zeigt, ist just hier das Terrain, wohin literaturwissenschaftliche Expeditionen besonders anreizen."
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 830(436)(091) A/Z (1 egz.)
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