336981
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(Sammlung Profile ; 12)
Wer über Gegenwartsliteratur spricht und schreibt, kann an dem in Wien geborenen und heute in England lebenden Erich Fried nicht vorbeigehen, ohne ihn ausführlich gewürdigt zu haben. Mehr als zwanzig Lyrik- und Prosabände sowie zahlreiche Übersetzungen - insbesondere Shakespeare, Eliot und Dylan Thoma - sind in hohen Auflagenzahlen bisher erschienen. Dabei ist Fried erst 1960 als ein von Kafkas Prosa stark beeinflußter Schriftsteller mit dem Roman "Ein Soldat und ein Mädchen" bekannt geworden. Diesem Roman vorausgegangen waren weitgehend unbeachtet gelibene Lyrikbände. Heute kennt man Erich Freid wieder vornehmilch als Lyriker. Wesentlichen Anteil daran hatten seine Vietnam-Gedichte (1966), die ihn als einen politischen, kritisch-engagirten Poeten ausweisen. Das engagierte Gedicht ist für ihn "der sprachliche Ort der Reflextion politischer Ereignisse einer Gegenwart, deren Sünde darin besteht, daß sie in der Bewältigung der Vegangenheit vesagt und an Stelle heilsamer Unruhe Ruhe und Ordnung propagiert".
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. A 2598 (1 egz.)
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