340393
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Für diese philologisch argumentierende und litztlich produktionsästhetisch aus-gerichtete Studie stellt Kafkas Dichtung immanente Sprachreflexion in dem Sinne dar, daß ihre Gestalt aus der Erinnerung sprachsystematischer und sprachhistorischer Daten resultiert. Begriffen wird sie folglich als ein Ergebnis der mit dem Medium selbst latent bereitgestellten einbildenden Kräfte. Damit ist noch keine Aussage über Themen und Intentionen des Werkes gemacht. Erst in dem Augenblick, in dem die (phänomenale und historische) Beschrei-bung konsequent durchgeführt ist, kann sie fallweise in unvorgreifliche Anregungen zur Interpretation umschlagen. Teil I der Studie revidiert mögliche Formkräfte von Kafkas Nachdenken über die Sprache und bildet so eine Ergänzung zur biographistischen Forschung der letzten Jahre. Teil II stellt des Dichters Sprachauffassung systematisch dar und vergegenwärtigt die Einheit seines poetischen und vor-poetischen Sprachhandelns. Teil III untersucht schließlich die Bedeutung der Sprachreflexion als dichterischer Einbildungskraft und liefert damit Beiträge zu einer Kafkaschen Heuristik, darüber hinaus aber auch Elemente zur Phänomenologie des Sprachkunstwerkes.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. A 3562, A 3639 (2 egz.)
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