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Książka
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Ob der Autor als Lebenskünstler mehr oder weniger auf Reisen ist, dort oder anderswo frische Fiaskos erlebt und sich piKaresken Psychoanalysen unterwirft, immer schreibt Egyd Gstättner „Satiren mit Biß" und spießt mit spitzer Feder auf, was ihm vor diese kommt. Als Karawankenkind dem südlichsten Bundesland Österreichs entstammend, scheint sich Gstättner als heutiger Karl Kraus zu erweisen, der den Homo Austriacus in seinen vielfältigen Schattie-rungen glossiert und - wie sein Vorbild - Sprachkritik betreibt, in der die Philosophie nicht zu kurz kommt. Er durch-leuchtet den Kultur- und Literaturbetrieb, versucht die verschlungenen Wege öster-reichischer Beamtenkameralistik zu er-forschen und nimmt die Reisewut der Zeitgenossen aufs Korn. In einer klassisch unsportlichen Familie herangewachsen, hält er es wie Winston Churchill, verschließt aber seine Augen nicht vor den Gladiatorenspielen gleichenden mondialen Sportereignissen, die uns das Fernsehen ins Haus serviert. Er bricht eine Lanze für den Feminismus, wenn-gleich er gesteht, von Eifersucht nicht frei zu sein. Als Song-Contest-Theoretiker beweist er seinen Mut zum Noch-nie-Dagewesenen und gibt zu, als tran-szendenter Tagelöhner und Verfechter intellektueller Idiotie Lob und Auszeich-nungen am liebsten zu verschweigen und zu dementieren. Immer aber erweist sich Gstättner als Servus, als Diener der Kurzweil seiner Leser, denen er gleichzeitig diesen so ursprünglich österreichischen Gruß zuruft.
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 4336 (1 egz.)
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