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(Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft ; 270)
Gunther Sergooris wurde 1954 in Brüssel geboren. Er studierte von 1972 bis 1976 germanische Philologie an der Freien Universität Brüssel. Er promovierte 1976 zum lic. phil. Seit 1977 ist er Mitglied des „Forschungszentrums für Literatur- und Sprachwissenschaft" der Freien Universität Brüssel. Die Arbeit untersucht Handkes Verhältnis zur Sprache und versucht dessen gesellschaftlichen Grund ins Licht zu rücken. Handkes ganzes Schaffen könnte man deuten als eine einzige literarische Variation zum Thema „Sprache". Eine Sprache freilich, mit der nicht gesprochen, sondern vor allem konditioniert und manipuliert wird. So wird sie ihrem Zweck, Verständigung und Kommunikation möglich zu machen, ganz entfremdet. Daher werden Handkes Gestalten durch „Sprache" von ihrer Umwelt abgeschnitten. Zwischen Subjekt und Wirklichkeit hat sich eine sprachliche Zwischenwelt gebildet, eine Fülle von Schablonen, Schlagworten und „obrigkeitlichen" Sätzen, deren repressiver und autoritärer Charakter unverkennbar ist. Dieser Zwischenwelt liegt eine Gesellschaftsordnung zugrunde, wo die Sprache den Massenmedien und denen, die sie besitzen, zum Opfer gefallen ist. Die Darstellung solcher Entfremdung des individuellen Denkens durch die Sprache und ihre Voraussetzungen wurden im vorliegenden Werk erforscht und kritisch analysiert. Das Ganze könnte man als einen Beitrag zur Deutung von Handkes bisherigem Schaffen im Sinne einer literarischen Auseinandersetzung mit der Sprache als existentieller und gesellschaftlicher Gegebenheit betrachten.
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 2822 (1 egz.)
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