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Nicht zufällig kehrt der Schriftsteller Peter Handke in seinen Büchern häufig zu den frühen Erlebnissen aus seiner Kärntner Kindheitslandschaft zurück; sie sind bis heute Quellen seiner literarischen Inspiration. So liegt es nahe, diesen Zeitabschnitt seines Lebens eindringlich zu ergründen. Das Geburtsdorf Griffen im Jauntal, das katholische Knabeninternat Tanzenberg, die Schulstadt Klagenfurt und die Universitätsstadt Graz: das sind die äußeren Schauplätze seiner frühen Entwicklung. In den Erfahrungen und Eindrücken jener Jugendjahre ist vieles seiner späteren Künstler-Existenz grundgelegt. Dieser Bericht von Peter Handkes Jugendgeschichte fußt auf unbekannten Originalen; frühen Briefen des Autors, unveröffentlichten Text- und Bilddokumenten sowie privaten Photos. Die Authentizität der Schilderung unterstreichen ausgiebig wörtliche Zitate aus Handkes Jugendbriefen. Das Herzstück dieser neuen Zeugnisse und Quellen bildet der Briefwechsel des Jungautors mit der literarischen Vertrauten jener Jahre, seiner Mutter Maria Handke: »Du brauchst Dir über mich keine Sorgen machen«, schreibt der Zweiundzwanzigjährige am 16. Oktober 1964, »ich bin schon ziemlich zäh ... und außer-dem werde ich sicher weltberühmt. « Schon als Kind hat Handke zu schreiben begonnen; die Literatur zeigte dem Jugendlichen dann Methode und Möglichkeit, der unzulänglich empfundenen realen Welt eine andere Welt literarisch entgegenzusetzen.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. A 2827 (1 egz.)
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