336794
Książka
W koszyku
Noch immer vereinzelt sind die Leser, die „die unvergleichbare Dichterin aus dem Lavanttal" (Hans Bender) für sich entdeckt haben und gelegentlich mit starken Worten ("ein Wunder", „beim Lesen Momente einer nie dagewesenen Betroffenheit") ihrem Staunen Ausdruck geben. Vereinzelt hat sich auch die Literaturforschung der Sprachkunst und Thematik von Christine Lavants Gedichten zugewandt; z. B. sind unabhängig voneinander in verschiedenen Ländern sprachwissenschaftliche Untersuchungen entstanden, die bezeugen, wie hoch die poesiesprachlichen Erfindungen der Lavantlyrik eingeschätzt werden. Ein Konsens zwischen den einzelnen Aneignungen hat sich noch nicht gebildet, eher treten in Gesamtsichten gegensätzliche Auffassungen hervor, und ein Gespräch darüber gibt es noch kaum. In dieser Situation ist die Hinwendung zum Einzelgedicht oder zu einer kleinen Gruppe verwandter Gedichte sinnvoll. Sie hilft, jenem Gespräch die Grundlage zu schaffen, dem kleinen Artefakt und seiner Bekundung möglichst gerecht zu werden und in der Vielzahl solcher Versuche verfrüh-te Hypothesenbildungen zu relativieren. In dieser Absicht sind die vorliegenden Interpretationen und Leseberichte zusammengestellt. Der angefügte Briefwechsel mit Hilde Domin gibt Einblick in Selbstdeutungen Christine Lavants. Verstehendes Lesen von Lavantgedichten stellt Anforderungen an Empfänglichkeit und Intuition wie an analytische Anstrengung. Die Konfrontation mit Verstehensversuchen verschiedener theoretischer Begründung und Methode mag Gedichtleser anregen, eigene Leseerfahrungen zu versuchen und zu klären.
Pliki multimedialne:
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 2710 (1 egz.)
Recenzje:
Pozycja została dodana do koszyka. Jeśli nie wiesz, do czego służy koszyk, kliknij tutaj, aby poznać szczegóły.
Nie pokazuj tego więcej