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Im Gegensatz dazu wird in meiner Arbeit versucht, das Werk einer von der Literaturwissenschaft bisher nur am Rande gestreiften Lyrikerin unter ganzheitlichem Gesichtspunkt vorzustellen. Zwar liegen bereits verläßliche Einzelstudien vor, doch ist man von einer Systematisierung der Ergebnisse noch weit entfernt, was vor allem an der eingeschränkten Textbasis der wichtigsten Arbeiten liegt 1. Fast zwangsläufig verfolgt daher meine monographische Arbeit den Weg einer Analyse der Integration formaler Elemente innerhalb eines intendierten Aussagezusammenhangs der Texte, um auf diese Weise überhaupt erst ein Phänomen wie Poetizität konstatieren zu können 2. Diese Qualität der Lavantschen Lyrik nachgewiesen zu haben, ist das unbestreitbare Verdienst Grete Lübbe-Grothues'. Ihren Einsichten verdanke ich manche Anregungen zu meiner Arbeit. Doch richtet sich Frau Lübbe-Grothues' Erkenntnisinteresse in erster Linie auf den Nachweis und die Eigenart der sprachkünstlerischen Gestaltung der Texte - methodisch bei Harald Weinrichs Metapherntheorie anset-zend. An mehreren Stellen auf ihre Ergebnisse zurückgreifend, faßte ich ein weiteres Ziel ins Auge: den Nachweis formaler und thematischer Kontinuität und Veränderung innerhalb des gesamten lyrischen ...
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 2690 (1 egz.)
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