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Die Arbeit zeigt, wie sich im Reflexionsgewebe von Robert Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" die klassischen Signifikate von Literatur — "Ursprung" und "Präsenz", "Wahrheit" und "Wesen" — auflösen. Sie erweisen sich als Instrumente linearer und einheitlicher Organisation des gesellschaftlichen Wissens und damit als eine Form, in der das sich fortschreitend disseminierende Wissen des Menschen von sich selbst und der Welt nicht mehr zu verarbeiten ist. So kommt es zum Paradigmenwechsel: Auf der Suche nach Organisationsformen für das heterogen gewordene Wis-sen beginnt Literatur sich selbst als eine Form der Wissensorgani-sation zu durchschauen.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. A 2878 (1 egz.)
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