340393
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(Erträge der Forschung ; 100)
Das Wiener Volkstheater, mit dessen Nachwirkungen sich Dramatiker des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen, ist ein im deutschen Sprachraum einmaliges Phänomen, vergleich-bar nur der Commedia dell'arte und dem Volkstheater ande-rer europäischer Großstädte (Paris, London). In seiner Beur-teilung mischen sich wehmütig-verklärende Rückblicke mit abwertender Kritik, die es in den Bereich des Unliterarischen oder Trivialen verweist. Literatur- und Theaterwissenschaft haben das komplexe Forschungsfeld der fast zweihundert Jahre anhaltenden Entwicklung des Wiener Volkstheaters bis-her eher stiefmütterlich behandelt. Die Sicherung und die Diskussion der vorliegenden Forschungsergebnisse soll eine historisch gerechte Einschätzung der Zusammenhänge zwi-schen Autor, Bühne, Publikum und Gesellschaft ermögli-chen, zugleich zur weiteren Beschäftigung mit dem Wiener Volkstheater wie mit den Formen des Volksstücks allgemein anregen. Jürgen Hein geb. 1942, Professor an der Westfälischen Wilhelms-Univer-sität Münster. Buchveröffentlichungen: Spiel und Satire in der Komödie Johann Nestroys (1970); Ferdinand Raimund (1970); Theater und Gesellschaft, Das Volksstück im 19. und 20. Jahrhundert (Hrsg., 1973); Dorfgeschichte (1976); Deut-sche Anekdoten (Hrsg., 1976); Parodien des Wiener Volks-theaters (Hrsg., 1986); Volksstück (Hrsg., 1989); Johann Nestroy (1990).
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. A 2913 (1 egz.)
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