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Lina Loos (1882-1950), zentrale Figur der Wiener Kaffehausszene, erste Frau von Adolf Loos, Angebetete von Peter Altenberg, jahrzehntelange Liebe von Egon Friedell und Franz Theodor Csokor, Freundin von Berta Zuckerkandl und Kerstin Strindberg, war mehr als es diese Zuschreibungen vermuten lassen. Als eine Repräsentantin des Fin du sie`cle, als eine von Männern funktionalisierte Muse und auf das verherrlichte Kind-Weib reduzierte Frau verließ sie die Grenzen der sie imaginierenden Bilder und beschritt konsequent den Weg zu ihrer eigenen Kreativität. Sie finanzierte ihr Leben durch ihre Schauspielerei, ihr Schwerpunkt war jedoch das Schreiben. Erst durch die Erschließung neuer Quellen und durch die Sichtung ihres Nachlasses kann Lina Loos" Stellenwert als Gesellschaftskritikerin und als Philosophin erkannt und in einen historischen Kontext eingeordnet werden. Dr. Lisa Fischer, geb. 1959, Kulturhistorikerin und Soziologin. Arbeitsschwerpunkt: Biographieforschung 19. und 20. Jahrhundert. Zahlreiche Publikationen.
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Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 3995 (1 egz.)
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