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Mit bewundernswerter Einfühlungskraft schildert Os-kar Jellinek das eigenartige Geschick der Nachkom-men Goethes. Nichts hat sie aus dem Schatten ihres genialen Großvaters treten lassen. Keinem von den dreien gelang es, das Erbe ganz an sich zu reißen — so bekam Walther die Empfindsamkeit, Wolf die vor-nehme Schwermut und Alma die Weltaufgeschlossen-heit. Talente, gewiß, aber angesichts der erdrückenden Last, Enkel von Goethe zu sein, reichten die Voraus-setzungen nicht aus. Dem Verlauf ihrer Geistes- und Lebenstragödie spürt Oskar Jellinek nach und erfaßt „Goethes müde Nachhut" nicht etwa in einer roman-haften Darstellung, sondern aus dem Stand der For-schung zur Zeit der Entstehung des Buches. Vieles mag inzwischen dieses Bild geändert haben, die Schicksalli-nie und Schwerpunktverteilung bleiben unverändert.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. A 3007 (1 egz.)
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