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Während die Welt ringsum geistig und materiell in Trümmern liegt, setzt die Heimat-Film-Flut mit ihrem heilen Weltbild ein. Mit wenigen Ausnahmen ignoriert der österreichische Film der Nachkriegszeit und der fünfziger Jahre die unmittelbare Vergangenheit. Der Heimat-Film ist mehr als nur ein ästhetisch unzureichendes Produkt - als Zeitdokument stellt er einen Mosaikstein in der Kulturgeschichte der fünfziger Jahre dar. Gerade Trivialfilme sind äußerst „zeithörig" und reproduzieren damit unbewußt erwünschte Verhaltensweisen, Normen und geistige Dispositionen ihrer Entstehungsjahre. So kann in den Heimat-Filmen auch „zwischen den Bildern" gelesen werden, wie Teile der völkischen Blut und Boden-Ideologie in verschleierter Form weitertransportiert werden oder welche Stellung der Frau zugedacht wird, Bald nach dem Zweiten Weltkrieg geriet die chronisch unterkapitalisierte österreichische Filmindustrie, die eher als Filmhandwerk zu bezeichnen ware, wieder zunehmende Abhängigkeit von den bundesdeutschen Verleihern. Personell war 1945 die Chance eines Neubeginns vertan worden Regisseure und Schauspieler, die von der Nazi-Filmindustrie profitiert hatten, mußten höchstens kurze Unterbrechungen ihrer Karriere hinnehmen.
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 791 (1 egz.)
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