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(Studien zur historischen Sozialwissenschaft ; Bd.9)
Krisen und gesteigerte Konflikte machen Funktionsmechanismen und Strukturen einer Gesellschaft klarer sichtbar als »Normalzeiten«. Eine solche Periode gehäufter Krisen war — im Gegensatz zum Österreich nach 1945 —die Erste Republik. In 13 Fallstudien werden Strukturen von politischer Gewalt, Arbeitskämpfen und autoritärer Konfliktregelung im zeitübergreifenden Vergleich offengelegt und sogenannte »Großereignisse«, in einer Synthese von ereignis- und strukturgeschichtlichen Ansätzen, analysiert. So werden »österreichische Revolution« (1918), Justizpalastbrand (1927), Parlamentsausschaltung und Bürgerkrieg (1933/34) und »Anschluß« (1938) als Knotenpunkte unterschiedlicher gesellschaftsgeschichtlicher Abläufe und Prozesse aufgefaßt. Die erarbeiteten historisch-sozialwissen-schaftlichen Modelle können gerade in Zeiten sich mehrender gesellschaftlicher und politischer Krisensymptome gesteigerte Relevanz auch für die Gegenwart beanspruchen.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 943.6 "1918-1938" (1 egz.)
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