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(BÖhlaus Zeitgeschichtliche Bibliothek ; Bd.9)
Die Frage der Kriegsentschädigung, die Österreich nach dem ersten Weltkrieg an die Siegermächte leisten sollte, muß einerseits im Zusammenhang mit den Reparationen Deutschlands gesehen werden, unterscheidet sich aber vor allem darin, daß die Republik Österreich weder territorial noch staatsrechtlich mit dem Gegner von einst, der österreichisch-ungarischen Monarchie, identisch war. Vor allem die Nachfolgestaaten, die sich zum Teil mit den Siegermächten verbündet hatten, waren natürlich nicht bereit, Kriegsentschädigung zu zahlen, sondern stellten ihrerseits Forderungen. Diese Arbeit analysiert nun unter Auswertung österreichischer, französischer, britischer und amerikanischer Archivalien die Reparationspolitik der Alliierten gegenüber Österreich. Bis zur Genfer Anleihe (1923) spielte die Frage der österreichischen Wiedergutmachung als Pfandrechtsfrage in den Kreditverhandlungen eine wichtige Rolle. Erst auf der zweiten Haager Konferenz wurde Öster-reich vertraglich von der Reparationspflicht entbunden. Diese Untersuchung stellt deshalb einen echten Forschungsbeitrag zur Epoche dar, weil im Gegensatz zum reichsdeutschen Reparationsproblem die alliierten Forderungen an Österreich noch kaum beachtet wurden.
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Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 943.6 "1918-1938" (1 egz.)
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