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(Zentraleuropa, Mitteleuropa : Gemeinsamkeiten und Trennlinien ; Bd. 5)
Die Komplexität des in Angriff genommenen Umbauvorhabens scheinthinsichtlich der massiven Desillusionierung der breiten Masse der Gesellschaft und der Devaluierung der eigenen traditionellen Werte durch die auftretenden strukturellen und ideellen Schwierigkeiten — die neuen Eliten des ost-mitteleuropäischen Raums vor schier unbewältigbare Herausforderungen zu stellen. Trotz des allgemeinen Eindrucks, daß das fortgeschrittene Stadium des Integrationsprozesses das westliche Europa von den Schäden der post-to-talitären Destabilität bewahren könnte, ist die Frage des entwicklungsmäßigen Ausgleichs für beide Teile des Kontinents von immenser Bedeutung. Das Erreichen einer relativen Stabilität der gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Verhältnisse hängt nicht nur von einer zufriedenstellenden Lösung der anstehenden individuellen und gesellschaftlichen Sicherheitsbedürfnisse ab, sondern auch von einer rechtzeitigen und effektiven Unterbindung jeglicher negativer Entfremdungsprozesse und neuer Feindschaften, die zum Teil in der unbewältigten Vergangenheit wurzeln und zum Teil aus den Ungerechtigkeiten und Verteilungskämpfen unseres Zeitalters resultieren. Weder das westliche Europa noch die kontinentale Mitte kann ohne brauchbare Visionen die Anforderungen der neuen Phase der wirtschaftlichen, politischen und vor allem sozialen Entwicklung bewältigen. Der Westen kann beruhigt die weitere Zukunft im Rahmen einer integrativen Vielfalt gestalten. Im Osten, der zuletzt eine bittere Enttäuschung in bezug auf die Effektivität der "einfachen" liberalen Lösungen in Kauf nehmen mußte, zeigt sich deutlich ein Defizit an zeitgemäßen und attraktiven Visionen. Zur Zeit fehlt es an solchen positiven Visionen, die genauso im Westen wie im Osten Zustimmung finden würden, und obwohl die Vorstellungen von Partnerschaft, Kooperation und "Hilfe zur Selbsthilfe" den West-Ost-Diskurs prägend gestalten, sind die alten Stereotype, Feindbilder und Berührungsängste noch immer oder schon wieder präsent.
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