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Książka
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(BÖhlaus Zeitgeschichtliche Bibliothek ; Bd.15)
Johannes Schober, kaiserlicher Polizeipräsident und Bundeskanzler der neuen Republik, war eine Figur des Übergangs — ein Politiker, so umstritten und von Mythen umsponnen wie wenige sonst. —Die Stationen dieser Biographie zeigen ihn stets an neuralgischen Stellen: Geheimdienstchef und Leiter der Staatspolizei im Ersten Weltkrieg, danach, in den wilden Umbruchtagen, Mann der „Ruhe und Ordnung" — hart nach links, nachsichtig restaurativen Bestrebungen gegenüber; Verantwortlicher des Schießbefehls vom 15. Juli 1927 — „Arbeitermörder" und „Hort der Republik"; zweimal Bundeskanzler; Retter der Republik in der Verfassungskrise von 1929; Gescheiterter des Zollunionsversuchs von 1931. Hinter seinem maskenhaften Gesicht verbirgt sich eine Mischung von Kleinkariertheit und Zug zum Großen, von Naivität und raffinierter Taktik, die zu vielen Verzerrungen im Bild Schobers geführt hat: Er war ein geeignetes Objekt sowohl für Dämonisierung wie für heroisierende Überschätzung. — Vor allem die zahlreichen im Polizeiarchiv befindlichen und zu einem beträchtlichen Teil noch nicht verwendeten Akten ermöglichen es, ein differenziertes Bild zu entwickeln, das Schober vor allem von seiner Substanz als altösterreichischer Beamter und Mensch des 19. Jahrhunderts her zu erfassen versucht.
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Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 943.6 "1918-1938" (1 egz.)
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