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„Stunde Null” oder „Neubeginn mit verdeckten Kontinuitäten"? Antwort auf diese Fragestellungen zur Interpretation der Bedeutung des demokratischen Wiederbeginns 1945 sollen die engli-schen Analysen jener US-Historiker, Ökonomen und Sozialwissenschaftler geben, die für die Forschungsabteilung des Geheimdienstes (des Office of Strategie Services) und andere Institutionen in Österreich in den ersten Nachkriegsmonaten tätig gewesen sind. In Interviews mit Repräsentanten der neuen „alten" politischen Elite von Renner über Figl bis zu Koplenig ebenso wie in Gesprächen mit Vertretern der Widerstandsgruppen und ehemaligen KZ-Häftlingen wurden umfassende Faktendarstellungen zur innenpolitischen Interessenslage verfaßt. Informationen zum ökonomischen Wiederaufbau vor dem Hintergrund der NS-Rüstungsbetriebe und zur Sozialstruktur bildeten die Grundlage für Berichte, die deutlich das Ausmaß der Elitenkontinuität auch aus der Zeit des Nationalsozialismus aufzeigten. Stärker als bisher üblich werden die Quellen über die wesentlichen Probleme in der amerikanischen, sowjetischen und französischen Zone ungekürzt wiedergegeben, um die ökonomischen und geopolitischen Absichten der Besatzungsmächte deutlich zu machen. Anhand dieser Unterlagen kann endgültig dem Mythos der Stunde Null jede Argumentationsbasis entzogen und der Umfang der gesamtgesellschaftlichen Restauration der Verhältnisse vor 1938, aber auch — und dies wird häufig verdrängt — von partiellen Sozialstrukturen aus der NS-Zeit skizziert werden.
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Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 943.6 "1945-" (1 egz.)
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