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(Schriftenreihe der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18.Jahrhunderts / Hrsg. Moritz Csaky ; 3)
Herzog Franz Stephan von Lothringen (1708-1765), als Kaiser Franz I. erster lothringischer Herrscher des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, mußte schon früh die konfliktreiche Situation seiner Länder im Spannungsgeflecht zwischen Habsburg und Bourbon erfahren. Waren die ersten Lebensjahre überschattet von der Präsenz französischer Besatzungstruppen und geprägt von diplomatischem Taktieren lothringischer Politik, erhielt er ab 1723, als Stellvertreter seines wenige Wochen zuvor verstorbenen Bruders, am Wiener Hof Einblick in Habsburgs Kampf um die Anerkennung der Pragmatischen Sanktion. Die Ereignisse rund um den Polnischen Thronfolgestreit drängten den präsumptiven Schwiegersohn Kaiser Karls VI. als Her-zog eines im Mittelpunkt französischer Expansionsbestrebungen stehenden Landes ins Zentrum europäischer Machtkonstellationen. Im Bewußtsein der Unabänderlichkeit die-ses vor Jahrzehnten begonnenen Prozesses, stimmte der Herzog dem Tauschprojekt unter größtmöglicher Nutzung bestehender Rechte und Privilegien zu. Aus dem Inhalt: Das Herzogtum Lothringen-Bar im 17. und 18. Jahrhundert - Die Reise des Erbprinzen zu den Prager Krönungsfeierlichkeiten im Sommer 1723: Ein Vorwand für Europa - Wien und der Wiener Hof um 1720 - Der Kampf um die Anerkennung der Pragmatischen Sanction - Suche nach Konfliktlösungen: Lothringen gegen Toscana - Zur Persönlichkeit des Herzogs und späteren Kaisers: Ein Leben für die Familie, geprägt von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 943.6 H (1 egz.)
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