340007
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(Esterhazy-Studien / Hrsg. Gerda Mraz ; Bd. 1)
Die Rolle des königlichen Ungarn in der Diplomatie der Habsburger des 17. Jahrhunderts war ein bislang unbebautes Feld der ungarischen und internationalen Geschichtsschreibung. In diesem Band wird Ungarns Stellung, Rolle und Beziehungssystem in der kaiserlichen Außenpolitik während des Palatinats von Nikolaus Esterhäzy (1625-1645) untersucht. Anhand österreichischer, tschechischer und ungarischer Archivalien wird das im 17. Jahrhundert entstehende neue Europa und der Entscheidungsmechanismus der Wiener Diplomatie vorgestellt, wobei das Hauptaugenmerk auf den möglichen Einflußgrad der ungarischen Politik gerichtet ist. Die Bedeutung Nikolaus Esterhäzys liegt in dem gelungenen Bemühen, eine neuartige Zusammenarbeit mit Wien zu finden und eine loyale, sowohl die Interessen des königlichen Ungarn wie auch des Kaisers gleichermaßen vertretende Politik zu betreiben. Istvan Hiller ist Assistent am Seminar für mittelalterliche und frühneuzeitliche ungarische Geschichte an der Eötvös Loränd Universität in Budapest. Gerda Mraz ist Leiterin des Museums österreichischer Kultur in Eisenstadt.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 943.6 H (1 egz.)
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