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Der Facharbeiter Erwin Haberkorn - Romanfigur einer Ostberliner Neuerscheinung - ist nicht der erste Mann, der eines Tages zwischen der Geliebten und der Frau zu wählen hat. Er ist auch nicht der erste, der - nach manchem Hin und Her - dann doch zu seiner legitimen Frau hält. Neu sind indessen einige Motive und Begleitumstände dieser Entscheidung. Erwins Freundin Käthe nämlich, eine blonde, hübsche und vorzüglich kochende Beamtenwitwe mit ererbtem Haus, hat ihren Posten als Kantinenkellnerin gekündigt. Sie möchte von Erwin, nach dessen Scheidung, nicht nur geheiratet, sondern sogar ernährt werden. Anders Erwins legitime Frau Regine Haberkorn, die Aktivistin, Brigadierin, künftige Wickelmeisterin und Mutter eines dreizehnjährigen Jungen. Sie will ihren Platz in der Fabrik unter keinen Umständen aufgeben. Daß Erwin seine Frau und Kollegin an Haus, Herd und Sohn fesseln wollte, war überhaupt der Kern der Haberkornschen Zwietracht, aus der zeitweise dann auch die Untreue des Mannes sproß. Immerhin läßt sich Erwin schließlich belehren. Reuig preist er, nachdem der Ehekonflikt ausgestanden ist, seine Ehegefährtin in der Werkzeitung unter der Überschrift "Eine Kollegin geht voran". "Regine Haberkorn", der ostberlinische Frauenroman, führt zum harmonischen Ende. Das 1953 in der DDR erschienene Buch “Regine Haberkorn” wurde seinerzeit zu Unrecht stark kritisiert und diskutiert. Dem Verkauf hat das alles natürlich nicht geschadet, denn rasch waren hunderttausend Bücher verkauft.
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Biblioteka Austriacka
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