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Książka
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Bei dem Versuch, eine Liebesepisode aus seiner Jugend aufzuschreiben, gerät der Autor ins „Labyrinth der Erinnerungen". Er erzählt von dem störrischen und verletzlichen Jungen, der er war, und über seine Kindheit als Arbeiterjunge im Dresden der zwanziger Jahre. Mit rückhaltloser Offenheit erinnert er sich an einen nie ganz überwundenen Teil seines Selbst, an ihn bedrängende Phantasien und erste verwirrende Erlebnisse mit jungen Mädchen und Frauen - Erlebnisse, die ihn entscheidend prägten. Besonders intensiv ist die Erinnerung an die junge Frau Katja. Um ihr gegenüber eine Schuld abzutragen, begann der Autor mit seinen Aufzeichnungen aus der „Blauen Mappe". In zeitlich ungeordneter Reihenfolge entsteht das poetische Buch eines Autors, der an der Schwelle des Alters sein Leben durchforscht und sich seinem inneren Zwiespalt stellt.
Hermann Werner Kubsch, geboren 1911 in Dresden, war ehemaliges Mitglied des „Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller", Student am Bauhaus in Dessau und Mitbegründer des Dresdner Künstlerkabaretts „Die Linkskurve". Während des Faschismus wurde er verhaftet und zu mehreren Jahren Gefängnis und später KZ verurteilt. Nach 1945 schrieb er u. a. Stücke, Filmszenarien, Hörspiele und Jugendlieder. Eine aktive Tätigkeit entfaltete er als Literaturpropagandist und Publizist. Im Greifenverlag erschien 1970 sein Buch „Legende von den sieben Legenden". Das „ Unordentliche Tagebuch" stammt aus seinem literarischen Nachlaß. Dem Autor gelang es nicht mehr, sein Werk zu vollenden, er starb im Juli 1983 in Dresden.
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Biblioteka Austriacka
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