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Der junge Graf Lehndorff war 1945 Chirurg am Insterburger Krankenhaus. Mit der Verlegung seiner Patienten nach Königsberg erlebte er dort die Besetzung der Stadt durch die Russen. Unter unbeschreiblichen Umständen setzte er den ärztlichen Dienst fort. Tausende von Verwundeten, eng zusammengepfercht in Notunterkünften, mußten betreut werden. Hunger und Seuchen zogen in die von Flüchtlingen überfüllte Stadt und in die von den Russen errichteten Massenlager ein. Was hier von wenigen Ärzten, Männern und tapferen Frauen, schon rein ärztlich geleistet wurde. übersteigt alle Vorstellungen. Aber was diese Männer und Frauen an Taten der Liebe und der Menschlichkeit vollbrachten, steht noch hoch über dieser an sich schon unwahrscheinlich anmutenden ärztlichen Leistung. Sie schöpften ihre Kraft aus einem fest gegründeten christlichen Glauben. Hier wird das verlorene Ostpreußen in seiner Landschaft und in seinen Menschen noch einmal lebendig. Auf der Suche nach Verwandten und Bekannten hat Lehndorff auf abenteuerlichen Fußwanderungen die Heimat hin und her durchstreift. Wiederholt wurde er von Russen oder Polen verhaftet und konnte nur durch die Flucht der Exekution entgehen. Diese nüchternen, niemals anklagenden Aufzeichnungen schließen 1947, nach dem Abtransport in den Westen, mit der Frage nach dem neuen Dasein.
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