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Johann Sebastian Bach / Hrsg. Luc - Andre Marcel. - Reinbeck bei Hamburg : Rowohlt, 1988. - 184 strony ; 20 cm.
(Rowohlts Monographien ; 83)
Nach so vielen gelehrten Vorgängern und bei so beschränktem Raum über Johann Sebastian Bach zu schreiben, ist kein sehr ermutigendes Unternehmen. Überdies gibt es kaum einen Komponisten, der literarisch so unergiebig ist wie Bach. Die ruhige Weite seines Genies entzieht sich der Analyse; dennoch verlangt er unter allen. großen Meistern die gründlichsten Auslegungen. Ich will es aber wagen, seine Erscheinung zu beschwören; ich werde dabei in mancher Beziehung von traditionellen Ansichten abweichen. Man kann leider nicht über seinen Schatten springen, wenn man versucht, sich einem großen Geist und seinem Werk zu nähern und sich mit ihm auseinanderzusetzen. Warum auch? Es ist von jeher das einzige Ziel aller Künstler gewesen, in der Seele eines andern wiederzuerstehen und dadurch neues Leben in ihm zu wecken, sei es auch nur für die Dauer einer Sonate. Für Bach war das Schaffen im wesentlichen ein Mittleramt, und dadurch unterschied er sich von der Mehrzahl der andern Musiker. Aus der Erkenntnis heraus, daß er seine Begabung von Gott selbst erhalten habe und ihm dadurch verpflichtet sei, wollte er nichts anderes, als seinen Zeitgenossen dienen und ihnen so vollkommen wie möglich das Wie und Warum seines Dienstes klarmachen. Mehr noch: er fühlte sich zu aufrechter Haltung vor seinem Schöpfer nur soweit berechtigt, als sein Genie für die Allgemeinheit von Nutzen sein konnte. So war er nicht nur ein musikerfüllter Mensch, sondern ein Mensch der Menschheit: ohne Eitelkeit, aber voll Selbstvertrauen und beinah unbewußt - so selbstverständlich war es für ihn.
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Biblioteka Austriacka
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