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Książka
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(KiWi ; 191)
»Das Beste und Durchdachteste, was über die Psychotherapie gesagt worden ist«, nannte die Kritik Wilhelm Reichs Charakteranalyse, als das Buch 1933 zum ersten Mal erschien. Kurz darauf wurde die Verbreitung des Werks im Nazideutschland verboten. Erst 1945 erschien die Charakteranalyse erneut in den USA. Ihr Einfluß auf die Entwicklung der Psychotherapie ist seitdem unabsehbar. Reichs Grundeinsichten und Methoden, die er in seinem Buch entwickelt, wurden von verschiedenen Therapien aufgenommen - oft in entstellter Form. Für Reich ist die Charakteranalyse Widerstandsanalyse. Den neurotischen Charakter erkennt er als ein Abwehrsystem, in dem sich seit der Kindheit Defensivangst in Verhalten und körperlichen Spannungen verfestigt hat. Gegen die Freudsche Deutungsanalyse setzt Reich die Verhaltensanalyse, die sich vom Körperausdruck zu den vielfältigen Schichten der Verdrängung vorarbeitet. Er stellte fest, daß die Lösung von Muskelverkrampfungen Sexualenergie freisetzt, die Fehlverhalten abbaut, und entwickelte von daher das Verständnis der vegetativen Strömungen, das die Basis seiner späteren Biopsychiatrie oder Orgontherapie wurde. Die vorliegende Ausgabe der Charakteranalyse folgt der zuerst 1949 in den USA erschienenen dritten Auflage. Sie enthält unverändert die Charakteranalyse von 1933, um einige später geschriebene Kapitel erweiten, die sich u.a. mit der »emotionellen Pest«, der Pathologisierung unseres politischen und sozialen Lebens, den biophysikalischen Elementen der Sexualreaktionen und der orgontherapeutischen Behand-lung einer Schizophrenie beschäftigen. Das Kapitel »Die schizophrene Spaltung« wurde für diese Ausgabe neu übersetzt.
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Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. A 6153 (1 egz.)
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