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„Mit jedem Rechtsbruch, der geduldet wird, steigt nur der Preis, der gezahlt werden muß, um die internationale Ordnung wiederherzustellen.” Alois Mock Der Krieg in Ex-Jugoslawien. Ein Konflikt, der in der wirtschaftlichen und kulturellen Disparität Jugoslawiens begraben liegt, bricht auf. An die Oberfläche kommen lange unterdrückte Mißgunst, Haß und Wut. Aufgestaute Emotion schlägt in offene Aggression um. Ein Bürgerkrieg beginnt. Den Menschen raubt er Angehörige und Freunde, dem Land die wirtschaftliche Basis. Dieser Krieg vernichtet. Unverständlich, daß er mitten unter uns, mitten in Europa, passiert. Beinhart, daß er uns so selbstverständlich geworden ist. Beunruhigend, daß dieser Krieg möglicherweise kein Einzelfall bleibt. Das vorliegende Buch zeigt den Hergang, beleuchtet die Hintergründe und Motive eines bereits wieder in Vergessenheit geratenden Schreckenskrieges. Es entwirrt die Ansammlung an Grausamkeit und entdeckt darin Strukturen und Muster, nach denen auch in anderen Ländern Konflikte zu Kriegen werden könnten. Es führt uns, den sich in Sicherheit Wiegenden, eines ganz klar und deutlich vor Augen: Die Dynamik der Außenpolitik und die internationalen Friedensmechanismen können mit der derzeitigen Entwicklung nicht Schritt halten. Sie haben im Falle Jugoslawiens eindeutig versagt. Nur dem außergewöhnlichen Engagement weniger einzelner ist es zu verdanken, daß ärgste Not gelindert wurde. Der Krieg selbst ließ sich nicht rechtzeitig stoppen. Hier muß sich etwas ändern. Sonst wird der Aggressionskrieg in Ex-Jugoslawien nicht Einzelfall bleiben, sondern Präzedenzfall für eine neue Kriegsära in Europa sein.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 943.6 "1945-" (1 egz.)
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