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Als im April 1945 Wien befreit wurde, waren die Reste des Volksbüchereiwesens von elfjähriger faschistischer Herrschaft geprägt. Nachdem die Arbeiterbüchereien der Sozialdemokratischen Partei 1934 beschlagnahmt und 1936 kommunalisiert worden waren, hatten mehrere Säuberungswellen den Buchbestand der Städtischen Büchereien zerstört. Da die SPÖ 1945 auf die Rücknahme der Arbeiterbüchereien verzichtet hatte, wurde in Wien erstmals ein öffentliches Büchereiwesen Teil einer demokratischen Stadtverwaltung. Wesentliche Teile des Buches behandeln die Vorgeschichte (Büchereien während des Nationalsozialismus), die personelle und literarische Entnazifizierung, Fragen der Buchbeschaffung, den Konflikt um die Bücher geflüchteter Nationalsozialisten, die Instandsetzungen der Zweigstellen, Probleme der Berufsausbildung, das Leseverhalten, die Organisierung von Kulturveranstaltungen und Überlegungen zu einer Bü-chereiideologie. „Bücher aus dem Schutt" ist eine Geschichte der Bibliotheksarbeit während der Nachkriegsjahre, in der auch dem politischen und kulturellen Umfeld die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt wird.
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Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 943.6 "1945-" (1 egz.)
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