340086
Book
In basket
Der Galizianer Adam Zielinski lebt schon seit über vierzig Jahren in Wien. In seiner Prosa klagt er jegliche Form des Unrechts an und tritt für die Würde jedes einzelnen Menschen und das Lebensrecht aller Nationalitäten ein. Seine Erfahrungen im kulturellen Biotop Galiziens haben seine Texte nachhaltig geprägt, in denen er sich für Toleranz und Freiheit ohne Ansehen von Religion, Abstammung, sozialer Stellung und politischer Zugehörigkeit einsetzt. Im Zentrum seines Schaffens steht - oft unausgesprochen - das unbegreifliche Phänomen des Holocausts, dem gegenüber die Literatur die Aufgabe eines Gewissens hat. Adam Zielinski beherrscht die Kunst, über das Schreckliche zu schreiben, ohne dabei in Pessimismus zu verfallen. Er geht immer vom Einzelschicksal aus und entwickelt aus der Perspektive des Alltäglichen und Banalen einen völlig neuen Blick auf die Problematik von Antisemitismus und Holocaust.
Availability:
Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 830(436)-3 (1 egz.)
Reviews:
The item has been added to the basket. If you don't know what the basket is for, click here for details.
Do not show it again