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(Hamburger Leseheft ; 46)
Die Richterin ist eine Novelle von Conrad Ferdinand Meyer und wurde 1885 veröffentlicht. Graciosus (Gnadenreich) ist im Auftrag von Judicatrix Stemma, der Richterin, nach Rom gekommen um Kaiser Karl den Großen um Hilfe im Kampf gegen die Langobarden zu bitten. Er soll auch den Stiefsohn der Richterin, Wulfrin Wulf, nach Rätien holen, weil sich Stemma für den plötzlichen Tod seines Vaters, Comes Wulf, rechtfertigen will. Wulfrin macht sich auf den Weg nach Rätien, gerät aber in einen Hinterhalt der Langobarden. Palma, die Tochter der Richterin, kauft Wulfrin, ohne zu zögern, frei, weil sie sich so auf seine Ankunft freut. Die Richterin empfängt Wulfrin auf ihrer Burg Malmort. Er soll sie verurteilen oder freisprechen vom Tod seines Vaters. Wulfrin ist überzeugt von ihrer Unschuld und spricht Stemma vor dem versammelten Volk frei. Damit ist diese Angelegenheit scheinbar für die Richterin erledigt. Sie nimmt Wulfrin das Hifthorn, das er von seinem Vater geerbt hat, ab und schleudert es in den Abgrund. Die Richterin hat noch eine zweite Aufgabe für Wulfrin: Er soll Palma mit dem Bischofsneffen Gnadenreich verloben. Für diesen Zweck geht das Geschwisterpaar auf eine Wanderung nach Pratum, wo Gnadenreich wohnt. Unterwegs küsst Palma ihren (vermeintlichen) Bruder, was ihn erschaudern lässt. Palma hat sich in Wulfrin verliebt und will ihn am liebsten heiraten; da dies aber einem Inzest gleich käme, wird sie Gnadenreich nehmen. Beim Abendessen auf Pratum kommt es zu einem Streit. Wulfrin schickt Palma sofort nach Hause. In einer Schlucht schleudert er seine geliebte Schwester an einen Felsen und liefert die Leblose bei der Richterin ab. Wulfrin will, dass Stemma ihn wegen sündiger Geschwisterliebe verurteilt; er will erst am Gerichtstag mit Kaiser Karl nach Malmort zurückkommen. In der Nacht begegnet Wulfrin dem Hirtenjungen Gabriel. Der hat Wulfrins Erbe, das Hifthorn, beim Fischen gefunden. Wulfrin bläst hinein und folgt Gabriel hinauf nach Malmort. Er versucht mit seinem Vater am Grab zu reden. Er stößt noch einmal in das Horn und verschwindet wieder. Stemma ist durch den Ton, den sie vernichtet zu haben glaubte, aufgeschreckt worden. Sie stürzt zornig zum Grab ihres Mannes und spricht zu ihm über seinen Tod. Vor 16 Jahren heiratete Stemma gezwungenermaßen den Freund ihres Vaters, Comes Wulf. Sie hatte aber einen Liebhaber namens Peregrin und wurde von ihm schwanger. Der Judex, ihr Vater, erwischte und tötete diesen. Später wurde er selbst erschlagen. Bei der Rückkehr Comes’ vom Rachezug gegen den Mörder seines Schwiegervaters bot die Richterin ihrem Ehemann den Wulfenbecher an, in den sie ein Gift gemischt hatte. Nachdem Comes daraus getrunken hatte, starb er sofort. Stemma schützte ein Gegengift. Palma ist ihrer Mutter nachgeschlichen, hat alles mitbekommen und ist somit zur Zeugin geworden. Am Gerichtstag gesteht die Richterin nunmehr ihre Tat vor dem Volk und dem Kaiser. Wulfrin ist nicht der Bruder von Palma und damit unschuldig. Die Richterin holt ein Fläschchen mit Gift hervor, trinkt es und stirbt. Der Kaiser will wissen, was jetzt mit Palma geschieht. Wulfrin soll mit ihm in den Krieg ziehen, und wenn er danach zurückkommt, wird er Palma heiraten.
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
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