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Książka
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(Rotbuch ; 1156)
Kanak Sprak – 24 Mißtöne vom Rande der Gesellschaft ist der Titel eines Buches, mit dem sein Autor Feridun Zaimoğlu zunächst als „Untergrundautor“ und „Bürgerschreck der deutschen Literaturszene“ wahrgenommen wurde, bevor er 2003 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit dem Preis der Jury für seine deutschsprachige Erzählung Häute auch als ernsthafter Schriftsteller deutscher Sprache anerkannt wurde. Kanak Sprak erschien erstmals 1995 im Rotbuch-Verlag. Der Titel des Buches beschreibt heute ein verballhorntes Deutsch, mit einer vereinfachten Grammatik, Lautverschiebungen und vielen türkischen und englischen Einsprengseln, war allerdings vom Autor keinesfalls so intendiert. Zaimoğlu betont, dass die in seinem Buch beschriebenen „Kanaken“ nicht mit Sprösslingen aus bürgerlichen Kreisen verwechselt werden dürfen, die Four-letter-words kultivierten und mit der Bierdose in der Hand vor dem Kaufhaus anzuecken versuchten. Der Neologismus stammt von der Bezeichnung Kanaken. Deutsche belegten Einwanderer und ehemalige Gastarbeiter, insbesondere türkischer und arabischer Abstammung, mit dieser abschätzig-rassistisch gemeinten Bezeichnung. Durch den bewussten Umgang mit dem Begriff bekennen sich junge Türken offensiv zu ihrer Rolle als gesellschaftliche Außenseiter: Die Schmähungen „Kanaken“ und „Türkendeutsch“ werden im Sinne eines Geusenwortes ins Positive gewendet: in ein Kennzeichen der Zugehörigkeit zu einer selbstbewusst-aggressiv auftretenden „Kultur zwischen den Kulturen“. Rolf-Bernhard Essig unterstützte die These, als er 2007 darauf hinwies, dass die von Zaimoğlu entwickelte Kunstsprache sowohl „alttestamentarischen als auch türkisch-archaischen Fluchreden“ einiges zu verdanken habe. (Quelle: Wikipedia.de)
Pliki multimedialne:
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830-3 (1 egz.)
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