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Richard Winston, historischer Schriftstel-ler und Übersetzer aus fünf europäischen Sprachen, dazu Herausgeber eines Ban-des von Briefen Thomas Manns, schrieb aus minutiöser Kenntnis der Werke, pri-vaten Äußerungen und der damals der Öffentlichkeit noch nicht zugänglichen Tagebücher diese Biographie Thomas Manns. Keinem anderen seiner Vorgän-ger, von Fritz Strich an, ist es gelungen, diesen Autor hinter der Fassade strenger, oft starrer Bürgerlichkeit bis in die verbor-genen Regungen seiner Psyche so diffe-renziert darzustellen wie ihm. So erschlie-ßen sich dem Leser aufs neue die Jahre der Kindheit, die Jahre der Haßliebe zu seinem älteren Bruder Heinrich, seine tiefe Liebe zu Katja Pringsheim, das Schicksal seiner unglücklichen Schwester Julia und all das, was ihn für immer ge-prägt hat und was vom Leben dieses subti-len und selbstkritischen Autors in sein Werk eingegangen ist. Als Richard Winston 198o starb, war sein Manuskript bis zum 'Tod in Venedig fort-geschritten. Mit dieser Novelle hatte Tho-mas Mann, sechsunddreißigjährig, die Höhe seiner frühen Meisterschaft erreicht und sichtbar gemacht, wie seine Lauf-bahn als Schriftsteller und Moralist sich in den folgenden Jahrzehnten gestalten wür-de. Ein nicht geringes Verdienst VVinstons ist es, mit aller Subtilität und Sensibilität den Lebensabschnitt des frühen Thomas Mann erforscht zu haben, über den die Tagebücher nicht mehr Auskunft geben können: Thomas Mann hat sie selbst ver-nichtet. Richard Winston wurde 1917 in New York geboren. Thomas Mann, der seit den spä-ten Dreißigerjahren in den USA lebte, hatte ihn schon in seinen Jugendjahren fasziniert. Seine Frau Clara war ihm eine unermüdliche Mitarbeiterin.
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Biblioteka Austriacka
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