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August Scholtis 1901 - 1969 : Untersuchungen zu Leben, Werk und Wirkung / Marek Zybura. - Paderborn ; München ; Wien ; Zürich : Schöningh, 1997. - 264 strony ; 24 cm.
August Scholtis (geb. 1901 in Bolatitz/Hultschiner Ländchen, gest. 1969 in Berlin) war die markanteste Gestalt des sich in den 20er Jahren neu etablierenden Schrifttums Ober-schlesiens. Dieses Buch füllt eine literatur-historische Lücke und führt zu einer Neubewertung von Biographie, Werk und Rezeption des Dichters. Das Buch räumt mit der Legende auf, Scholtis sei in erster Linie »innerer Emigrant« und »Opfer des Naziregimes« gewesen. 1940 hatte er noch den Polenfeldzug verherrlicht und 1941 von der »östlichen Mission unseres Volkes« gesprochen. Allerdings hatte Scholtis die deutsch-polnisch-tschechische Gemengelage Süd- und Oberschlesiens selbst stets äußerst differenziert gesehen. Er grenzte sich gerade nach 1945 — z.T. extrem angefeindet — immer stärker von der üblichen »Vertriebenenliteratur« ab, ohne allerdings Anschluß zu finden an jene neue Auseinandersetzung mit der Problematik des ehemals deutschen Ostens, für die stellvertretend der Westpreuße Günter Grass steht: Scholtis — ein Literat zwischen allen Stühlen. Daran änderte nichts, daß er in seinem letzten und von den Feuilletons weiterhin beachteten Buch, dem Bericht »Reise nach Polen« (1962), den mit der Brandt-Ära beginnenden deutsch-polnischen Dialog prophetisch vorwegnahm, einen Dialog, der schließlich zwanzig Jahre später, nach der »Wende«, auch in Oberschlesien selbst in ein neues kulturelles Miteinander mündete. Umso interessanter ist die polnische und tsche-chische Rezeptionsgeschichte Scholtis', die hier umfassend eingearbeitet ist.
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Biblioteka Austriacka
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