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Book
In basket
Janko Ferks Novellen-Band besteht aus drei Briefen. Der Protagonist äK.ô sitzt für eine Tat, die er zwar begangen hat, für die er sich aber nicht schuldig fühlt, in Untersuchungshaft . Um mit seiner eigenen Sprache ein gerechtes Verfahren über sich selbst zu führen, verfasst er einen ersten Brief an den Staatsanwalt, den zweiten an den Richter und den dritten an äF.ô, seine Geliebte. Dem Autor gelingt es sprachlich einprägsam, das äPsychogramm eines Menschen, der sich zu Unrecht beschuldigt fühltô (Hermann Schlösser) zu entfalten. Er erzählt die Geschichte eines Angeklagten in persönlichen Schichtungen und beleuchtet diese aus verschiedenen Perspektiven: Tatsächlich verhandelt Ferks Ich-Erzähler in diesen drei Monologen eines einsam Sprechenden sowohl sein eigenes Strafverfahren und dessen spannende Vorgeschichte wie auch die Grundkonzeption einer heutigen Gesellschaft und ihrer Rechtsordnung, in die äK.ô zwar äverstrickt, aber nicht verwobenô sein will. Er greift damit konsequent in allen drei Briefen und über die eigentliche Verhandlung weit hinausreichend existenzielle Themen wie Gerechtigkeit, Schuld und Verständnis auf.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 830(436)-3 (1 egz.)
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