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Dieser weltberühmte Roman rief bei seinem Erscheinen 1955 Begeisterungsstürme und wütende Proteste hervor. Dabei ist Bonjour Tristesse - das Werk einer Achtzehnjährigen - durchaus kein radikal-revolutionäres Experiment. An die Tradition der großen liebes-psychologischen Werke der französischen Literatur anknüpfend, schildert Franwise Sagan unbefangen und sachlich, was sie sieht. In kühler Distanz steht sie ihrer Heldin Cecile gegenüber: einer gewiß zweifelhaften Gestalt, die jedoch - und das sollte man beachten - ihre charakterlichen Mängel selbst sehr genau erkennt. Die siebzehnjährige Cecile, mutterlos im Internat herangewachsen, lebt nun mit ihrem kameradschaftlichen Vater in äußerster Ungebundenheit und luxuriöser Sorglosigkeit. Eben haben die Ferien begonnen; Cecile ist zwar beim Examen durchgefallen, aber südliche Sonne und der strahlend blaue Rivierahimmel machen das Fiasko bald vergessen. Sie kommen groß-artig miteinander aus: Vater Raymond, noch jugendlich, immer charmant, verführerisch und verführbar; seine schöne, aber etwas dumme und gewöhnliche » Freundin« Elsa - und Cecile, die, wie stets, so auch an dieser Bekanntschaft ihres Herrn Papa nichts findet. Cecile ist von diesem beschwingten, unkomplizierten Dasein beglückt. Zudem gibt es da noch Cyril, einen braven Studenten, den sie am Strande kennengelernt hat, der sie mit ehrlicher Leidenschaft und den auch sie zum Zeitvertreib ein bißchen liebt. Dieses Idyll wird jäh zerstört, als Anne eintrifft: erfolgreiche Pariser Modistin und Freundin von Ceciles verstorbener Mutter. Anne, eine geistig überlegene, willensstarke Frau von moralischen Grundsätzen, stellt Elsa in wenigen Tagen in den Schatten : Raymond — sie selbst verehrt ihn seit je — verliebt sich heftig in sie und will sie heiraten, selbst plötzlich davon überzeugt, »neu beginnen« zu müssen. Damit wäre aber auch Ceciles fröhliche Freiheit zu Ende : Schon jetzt zwingt Anne sie in missionarischem Eifer, das Studium wiederaufzunehmen, und untersagt den Umgang mit Cyril. Cecile, beeindruckt und geängstigt zugleich von der Prinzipienstrenge der künftigen Stiefmutter, rebelliert; der Konflikt entbrennt in voller Schärfe. Freilich — fragwürdige Mittel sind es, die die Siebzehnjährige wählt, ihn für sich zu entscheiden: Zu spät entdeckt Cecile, daß es ein Mensch war, ein fühlender Mensch mit seinem eigenen Lebensrecht, an den sie sich herangewagt hat.
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830-3 mag (1 egz.)
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Tłumaczenie z francuskiego.
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