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Bohemia - mein Schicksal : Roman einer Familie / Jan Koplowitz. - Gegenüber der 1. Aufl. bearbeitete Fassung ; Lizenzausg. d. Mitteldt. Verl., Halle, Leipzig. - Berlin : Siedler Verlag, 1982. - 708, [1] s. ; 21 cm.
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Der 1909 als Sohn eines jüdischen Kurhotel-Besitzers im schlesischen Kudowa geborene Koplowitz hatte in den 20er Jahren mit seinem großbürgerlichen Elternhaus gebrochen, war zur kommunistischen Bewegung gestoßen. Er schrieb für Arbeiterzeitungen und und Agitprop-Gruppen. Mit einer literarischen Skizze über den Abschied aus dem Hause seiner Herkunft hatte er sich dem Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller als Mitglied empfohlen. Egon Erwin Kisch und Ilja Ehrenburg wurden seine Lehrer; zeitlebens hat er sich stolz auf sie berufen. Über die Tschechoslowakei und Polen floh Koplowitz vor den Nazis nach Schweden und von dort nach England. Nach dem Krieg glaubte er das bessere Deutschland östlich der Elbe entstehen zu sehen und wollte sich als Kommunist und Jude ein-bringen. Im Kontrakt mit der Gegenwart blieb für ihn die Vergangenheit mächtig: Koplowitz´ gültigstes und bekanntestes Werk entstand im Rückblick auf seine familiären Wurzeln - als Fortführung jener Skizze aus dem Jahre 1928: In dem 1979 fertiggestellten und später verfilmten Roman "Bohemia - mein Schicksal" erzählt er die Geschichte seiner Familie, die zu großen Teilen dem Holocaust zum Opfer fiel.
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Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 23997 mg (1 egz.)
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