336659
Książka
W koszyku
Forma i typ
Przynależność kulturowa
Gatunek
Instytucja
Wolfgang Schmidbauer, Psychotherapeut und Bestsellerautor zu Fragen der Psychologie und Zeitkritik (Jetzt haben, später zahlen), hat über das Thema Mythos und Psychologie promoviert. Seine Liebe zu den Mythen stammt, das zeigt sein Buch Die Kentaurin, von der Mutter. Es ist ihr Portrait, das er hier zeichnet, aber nicht von außen, aus der Sicht des Sohnes, sondern aus dem Innern der Mutter selbst, aus den Schatzkammern ihrer Erinnerungen, die sie durchstreift, während sie, durch einen Tumor zur Unbeweglichkeit auf dem Krankenbett gezwungen, auf den Tod wartet. Halb betäubt von Schmerz und Morphium, wiederholt sie im Geist die Reisen in die mediterranen Ursprungsländer der Mythen und bewegt sich assoziativ zwischen diesen und ihrem eigenen Leben hin und her. So entsteht das Bild einer vitalen, von höchst eigenständigem Wissensdrang erfüllten Frau. Immer wollte sie fort, hinaus und hinauf, doch war es ihr nicht gegönnt, ihre Leidenschaft für die Mythologie zum Beruf zu machen. Aber Nische, Zuflucht waren die alten Geschichten immer, Rettung vor allem vor der lebenserstickenden religiösen Erziehung der Klosterschule. Beim Nachdenken über Gott und die Welt, beim Sichten der eigenen Lebensgeschichte orientiert sie sich an den klassischen Denkmustern. Was bedeutet es, zu leben wie der Stoiker, der Epikuräer oder der Säulenheilige; wie ist das Nachlassen der Fähigkeiten im Alter zu ertragen, wie Schmerz und hilfose Schmach im Krankenbett; war das frühe Sterben des Mannes Segen oder Fluch, was ist überhaupt Glück, was der Tod. Am liebsten sieht sie sich als Kentaurin - mit dem hellen Verstand im Kopf, aber auch der Nähe des Tierleibs zur Natur.
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 24331 mg (1 egz.)
Recenzje:
Pozycja została dodana do koszyka. Jeśli nie wiesz, do czego służy koszyk, kliknij tutaj, aby poznać szczegóły.
Nie pokazuj tego więcej