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Der analytische Teil der Monographie besteht aus sechs, miteinander verkoppelten Teilen, wobei der Abstraktionsgrad, „dem Weg der Erkenntnis folgend“ (S. 21), schrittweise angehoben wird. Im ersten dieser fünf Teile, das heißt, dem zweiten Kapitel, legt die Autorin einige anleitende erkenntnistheoretische und methodologische Bemerkungen zum Projekt der ethnographischen Feldforschung vor (S. 38–41); dort führt sie den Begriff des Signems ein, der eine Beschreibung der Konstitution und Strukturierung ihres „Feldes“ liefern soll (S. 34–38) und Objekte sowie Akteure beschreibt, die je nach Betrachtung und diskursivem Kontext zwischen Signifikant und Signifikat oszillieren. Dadurch gelangt sie zu einer historischen wie gegenwartsbezogenen Diskussion der Werke des österreichischen Avantgardedichters Ernst Jandl, dessen Schatten bis heute die Wiener Literaturszene nicht nur auf institutionelle (zum Beispiel durch Preisverleihungen), sondern besonders auf politische Weise beherrscht, da sich in Jandls Werken die Spezifizität österreichischer Identitätspolitiken im Nachgang des Zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus auf herausragende Weise spiegeln. Bemerkenswert ist hier der Begründungszusammenhang, denn eine Untersuchung Jandls ergibt sich erst aus der ethnographischen Erfahrung selbst
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Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830(436)(091) B (1 egz.)
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