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Czasopismo
W koszyku
(Text + Kritik : Zeitschrift für Literatur ; 174 ; VII/07.)
Robert Schindel, 1944 als Kind jüdischer Eltern in Österreich geboren, überlebte das »Dritte Reich« nach der Verhaftung seiner im kommunistischen Widerstand tätigen Eltern unter falschem Namen in einem Wiener Kinderheim der nationalsozialistischen Volkswohlfahrt. Der Vater wurde in Dachau ermordet, die Mutter überlebte Auschwitz und Ravensbrück und fand ihren Sohn nach Kriegsende wieder. Sein Leben als »Nachgeborener« des verfolgten jüdischen Volks und sein ambivalentes Verhältnis zu Wien, wo er lebt, bestimmen Schindels Werk von den Anfängen in den 1970er Jahren bis zum jüngsten Gedichtband »Wundwurzel« (2005). Bekannt wurde er vor allem mit dem Roman »Gebürtig« (1992) über das Befinden der jüdischen Nachkriegsgeneration und deren Umgang mit der eigenen Lebensund Familiengeschichte. Die Beiträge des Hefts, das bisher unveröffentlichte Texte von Robert Schindel enthält, widmen sich der Lyrik und Prosa des Schriftstellers. Anhand seiner Vorlesungen, Essays und »poetologischen« Gedichte wird darüber hinaus die Poetik des Autors untersucht, der im März 2007 den Jakob-Wassermann-Preis erhalten wird. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Alexander von Bormann, Volker Kaukoreit, Ruth Klüger, Gunhild Kübler, Helmut Luger, Doron Rabinovici, Georg Stefan Troller und Alexander Widner.
Pliki multimedialne:
Status dostępności:
Biblioteka Austriacka
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 830(436)(091)A/Z (1 egz.)
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