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Ludwigs Zimmer : Roman / Alois Hotschnig. - Innsbruck-Wien : Haymon Verlag, 2000. - 134 stromy ; 20 cm.
(Haymon tb ; 53)
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"'Ludwigs Zimmer' ist ein Text, für den schon die Bezeichnung Roman viel zu marktschreierisch und lauthals wirkt, weil er ganz leise bis in den äußersten Abgrund vordringt", schreibt Andrea Gerk und meint damit die Erfahrung des Ich-Erzählers, mit der Erbschaft eines Familienbesitzes langsam, aber unaufhörlich in die Niederungen seiner Familiengeschichte herabzusteigen. Das allerdings, bemängelt die Rezensentin, hat Alois Hotschnig an manchen Stellen überzogen. Sein freudianisches Szenario vergeblicher Selbstsuche münde in unfreiwillige Splatter-Filme. Zwar werde die Verzweiflung des Protagonisten im letzten Drittel erklärt, doch erscheint dieser Teil des Romans der Rezensentin wie ein Extra-Roman, mit einer eigenen Geschichte und einer eigenen Sprache. Gefühlt hat sich Gerk während der Lektüre wie in einer Geisterbahn der Literaturgeschichte: etwas Kafka, etwas Beckett, etwas Thomas Bernhard und etwas Hotschnig. Und der erscheint ihr zwischen allen anderen Literaten so eigenwillig, berührend und verstörend, dass sich die Rezensentin wünscht, im nächsten Band kein solches Kammerspiel, sondern einen Hotschnig solo zu vernehmen.
Availability:
Biblioteka Austriacka
There are copies available to loan: sygn. 830(436)-3, MPA 10068 (2 egz.)
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